Logo Schule

Schule und SchülerPädagogische Arbeit

Elterninfo TermineGästebuchSponsoren Links

Klima- und Umweltschutz

Auszeichnung zur Umweltschule am 16.09.2015 in Hanau

Auszeichnung in Hanau

Mehr Infos auch unter:
www.schuleundgesundheit-hessen.de
www.umweltschule-hessen.de

Pressetext | Umwelterziehung und ökologische Bildung

Kultusstaatssekretär Lösel und Umweltstaatsekretärin Tappeser zeichnen „Umweltschulen“ aus

„Spannende und kreative Ideen zu einer besseren Umwelterziehung und ökologische Bildung im Unterricht und im gesamten Schulleben“


Kultusstaatsekretär Dr. Manuel Lösel und Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser haben heute in Hanau an der Eugen-Kaiser-Schule 103 Schulen als „Umweltschulen“ ausgezeichnet. „Heute möchten wir die hessischen Schulen als Umweltschulen würdigen, die ganz nach dem Motto ‚Lernen und Handeln für unsere Zukunft‘ mit spannenden und kreativen Ideen zu einer besseren Umwelterziehung und ökologischer Bildung im Unterricht und im gesamten Schulleben beitragen. Nicht zuletzt die große Anzahl, die in diesem Jahr das Zertifikat neu oder erneut erhalten haben, macht uns als Landesregierung überaus stolz und zeigt den Erfolg der Initiative“, sagten Lösel und Tappeser im Rahmen der Feierstunde. Insgesamt nehmen inzwischen über 172 Schulen an der Initiative „Umweltschulen“ teil.

Spielzeug-Tauschaktion der Umwelt AG
Die Spielzeug-Tauschaktion der Umwelt AG

Das Projekt „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Ausgezeichnet werden Schulen für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess vom Beratungsnetzwerk der hessischen Umweltbildungszentren und einer zentralen Landeskoordination. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten. Die Ausschreibung „Umweltschule“ gibt es in Hessen seit 1999 und richtet sich an jede Schulform, von der Grundschule über die Haupt-, Real- und Mittelstufenschule, das Gymnasium, die Gesamtschulen bis zu den Berufsschulen. 2012 wurde die Initiative „Umweltschule“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten

„Mit den Umweltschulen können wir als Landesregierung junge Menschen dazu motivieren, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die heute ausgezeichneten Schulen sind wichtige Lernorte für die Generationen, die in der Zukunft die Verantwortung übernehmen werden“, erläuterten Lösel und Tappeser. Außerordentlich erfreulich sei zudem, dass sich die „Umweltschule“ als eine der hessischen Nachhaltigkeitsinitiativen fest etabliert hat und damit wichtiger Bestandteil des hessischen Maßnahmenplans geworden ist.

Seit 2011 werden südhessische und nordhessische Schulen jährlich wechselnd ausgezeichnet. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich der Zeitraum für die Projektarbeit der Schulen auf zwei Jahre ausdehnt und dementsprechend auch die Auszeichnung für zwei Jahre Gültigkeit besitzt. „Die Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, dass sie ihre Schule nicht nur als reinen Ort der Wissensvermittlung ansehen, sondern ebenso als eine Möglichkeit nutzen, ihr Lebensumfeld nachhaltig mitzugestalten. Dafür möchten wir allen teilnehmenden Schulen ganz herzlich danken“, so Lösel und Tappeser abschließend.

Zum Abschluss richteten Lösel und Tappeser noch das Wort an den Landeskoordinator „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“, Reiner Mathar, der Anfang 2016 in den Ruhestand geht: „Dies ist heute Ihre letzte Auszeichnung der ‚Umweltschulen‘. Sie haben Sie sich dieses Projekt von Beginn an zu Eigen gemacht und mit Herzblut vorangetrieben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen im Namen der beiden Ministerien sehr herzlich bedanken.“

Liste der Umweltschulen 2015, Schulamtsbezirk Heppenheim:

Grundschule Beerfurth 64385 Reichelsheim

Eichendorffschule 64646 Heppenheim-Kirschhausen

Pestalozzischule 68623 Lampertheim

Astrid-Lindgren-Schule 68642 Bürstadt

Goetheschule 68623 Lampertheim

Geschwister-Scholl-Schule 64653 Bensheim

Goethe-Gymnasium 64625 Bensheim

Liebfrauenschule 64625 Bensheim

Märkerwaldschule 64625 Bensheim-Gronau

Werner-von-Siemens-Schule 64653 Lorsch

Erich-Kästner-Schule 68642 Bürstadt

__________
Klimaschutz

Unsere Schule liegt in einem ländlichen und naturnahen Raum. Sie ist umgeben von Wäldern, Wiesen und Gewässern.

Streuobstwiesen und bestellte Felder runden das Bild ab. Unseren Schülerinnen und Schülern ist ein direktes in Kontakttreten mit der unmittelbaren Natur möglich. Viele nutzen die Möglichkeit, aber nicht alle. Oftmals wird die Natur auch nur als Kulisse genutzt, in der man anderen Aktivitäten nachgeht. Das ruhige Beobachten von Objekten der uns umgebenden Natur in den Jahresabläufen tritt mehr und mehr zurück. Das Erkennen von Zusammenhängen innerhalb natürlicher Kreisläufe verliert mehr an Bedeutung.



Uns ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass ihr Handeln oder Nichthandeln Konsequenzen für unsere Umwelt und uns hat. Sie sollen lernen, gemäß ihren Fähigkeiten Verantwortung für sich und ihr soziales und ökologisches Umfeld zu übernehmen. Dies geschieht sowohl in fächerübergreifenden wie auch in jahrgangsübergreifenden Projekten. Dabei sollen die Schüler nicht nur Kompetenzen erwerben, die mit der Erweiterung ihres Wissens einhergehen. Die Vermittlung von Wertevorstellungen, bei denen die Achtung jedes Menschen gemäß seinen Fähigkeiten und die Achtung der uns umgebenden Natur, in die wir eingebunden sind und von der wir abhängig sind, im Mittelpunkt stehen, sehen wir als unser wichtigstes Ziel.

Umweltbildung bedeutet für uns nicht ein etwas erweiterter Biologieunterricht, sondern sie soll unsere Schülerinnen und Schüler als verantwortlich handelnde Menschen heranbilden, die die Natur als unsere Quelle sehen, in der sie verwurzelt sind und ohne die sie nicht bestehen können. In all diesem Wissen steht für uns die Förderung eines emotionalen Bezugs im Vordergrund.

Präsentation der Umwelt-AG zu dem Thema im Rahmen des Workshops zur Erstellung eines kreisweiten Klimaschutzkonzeptes in den Räumen der Volksbank in Michelstadt Ende November 2012 (zum Vergrößern Bild anklicken)

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz